Aktuelle Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2026, 20:15 Uhr
Christina Brandner, Klavier

Programm:
Edvard Grieg (1843-1907)
Eine Auswahl aus den Lyrischen Stücken

Henri Dutilleux(1916-2013)
Sonate pour Piano (1948)

Frédéric Chopin (1810-1849)
Ballade Nr. 1 g-moll Op. 23

Zum Programm:

Die 1948 entstandene einzige Klaviersonate des Komponisten Henri Dutilleux (1916-2013) ist eines der großen und bedeutenden Werke französischer Klaviermusik. Sie entwickelt die farbenreiche und fließende Tonsprache der großen französischen Meister Fauré und Debussy weiter, lässt Einflüsse von Messiaen und des Jazz erkennen, verlässt aber die Tonalität nie ganz. Der dritte Satz lotet die Möglichkeiten des modernen Flügels bezüglich Klangvolumen und Virtuosität prachtvoll aus. Als Gegengewicht dazu erklingen Frédéric Chopins 1. Ballade, ein Werk von elementarer und erschütternder Dramatik, sowie seine 3. Ballade, die von wiederum
von hoffnungsvoller Beschwingtheit erfüllt ist.

Aufgelockert und abgerundet wird der Abend durch Edvard Griegs Lyrische Stücke, die zu den gelungensten Klavier-Miniaturen überhaupt zählen und mit ihren griffigen Titeln und ihrer unverwechselbar Griegschen Harmonik Hörer jeden Alters unmittelbar ansprechen. Die im Konzert dargebotene Auswahl zum Thema Frühling und Sommer lässt die Sehnsucht nach unberührter Natur und ihren Geheimnissen klanglich Gestalt annehmen.

Zur Pianistin:

Christina Brandner legt in ihrem Spiel besonderen Wert auf Klarheit und schöne Klangfarben. Ihre Soloabende, Kammermusikprojekte und Konzerte mit Orchester (z. B. mit dem Stuttgarter Kammerorchester) führten sie bisher nach England, Frankreich, Spanien, Polen, Russland und China, in den Iran und in die Schweiz. Rundfunkaufnahmen entstanden beim DeutschlandRadio Berlin, beim Bayerischen Rundfunk und beim MDR. Beim SWR2 war sie mehrfach Studiogast. Ihre CD-Einspielung sämtlicher Mazurken des Komponisten Alexander Skrjabin erschien bei dem Label “Ars musici”.

Gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte sie in Hannover, in Minsk/Weißrussland und in Dresden. Zeitgleich erhielt sie Preise und Auszeichnungen beim Tonkünstlerverband Stuttgart, beim Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig, beim Hochschulwettbewerb in Hannover sowie beim Torrefranca-Wettbewerb in Italien. Für ihre herausragende Schumann-Darbietung erhielt sie einen Sonderpreis beim 9. Internationalen Adilia-Alieva-Klavierwettbewerb in Frankreich.

Christina Brandner lebt als freischaffende Pianistin, Pädagogin und Korrepetitorin mit ihrer Familie bei Freiburg.



Freitag 2. Oktober 2026 20.15
Cellogeschichten
Thomas Himmler, Cello

Hinter Cellogeschichten verbergen sich Milieustudien jeglicher Couleur. Thomas Himmler hat zeitlos aktuelle Texte von Erich Kästner, Joachim Ringelnatz und Wilhelm Busch unkonventionell vertont und beweist seine Vielseitigkeit außerdem mit fetzigen Rock und Pop Parodien. Dem Cello werden die abenteuerlichsten Zupf, Streich und Schlagtechniken zugemutet und Thomas Himmler macht mit seinen Kompositionen für Cello und Stimme vor keiner Stilrichtung halt. Wir können uns auf ein facettenreiches Konzert freuen.