Aktuelle Veranstaltungen

Freitag 13.Februar 2026 20.15
Klavierabend mit
Pietro Ceresini


PROGRAMM :
J.S. Bach: Toccata in E Moll BWV 914
F. Busoni: Sonatina super «Carmen«
S.Thalberg-V. Bellini: «Casta diva», aus „Norma“

F. Liszt: 6 Grandes Etudes de Paganini
1. Andante-non troppo lento
2. Andante-Andantino capriccioso
3. La Campanella: Allegretto
4. Vivo
5. Allegretto
6. Tema con variazioni- Quasi presto

Pietro Ceresini Biographie

Pietro Ceresini erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und mit sieben spielte er sein erstes Konzert im Teatro Regio in seiner Heimatstadt Parma. Daraufhin wurde er in die Klasse von R.Cappello am dortigen Konservatorium aufgenommen. In den Folgejahren verfeinerte er sein Spiel in Klavier-Meisterkursen von Paolo Bordoni und Filippo Gamba und besuchte von 2009 bis 2011 die Akademie von Santa Cäcilia in Rom, wo er von Sergio Perticaroli unterrichtet wurde. Dann zog er nach Deutschland, wo er sein Masterstudium in Lübeck bei Frau Konstanze Eickhorst abschloss; an der Musikhochschule Freiburg absolvierte er sein Konzertexamen-Studium mit
Auszeichnung in der Klasse von Herrn Prof. Christoph Sischka.

Pietro Ceresini ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe. Er gab u. a. zahlreiche Klavierabende in seinem Heimatland: in Rom (Konzerthalle „Conciliazione“; Mozart: Klavierkonzert in d-moll) und Parma. (Liszt: 2. Klavierkonzert). Er trat bei bedeutenden
Klavierfestivals in Italien wie Spoleto Piano Festival, Misano Piano Festival und dem Moderne-Musik-Festival „Traiettorie“ auf, außerdem spielte er im Rahmen des Festivals „Il settembre dell´Accademia“ im Filarmonischen Theater von Verona und im Teatro Sociale in Sondrio mit dem
Orchester Antonio Vivaldi. In Lima (Peru) spielte er mit dem „OrquestaSinfonica Nacional“ das 5. Klavierkonzert von Beethoven im Rahmen des Beethoven Zyklus. In Parma spielte er das 2. Klavierkonzert von Liszt mit dem Orchester „Filarmonica Arturo Toscanini“. Innerhalb des „Kunst am Kai“ Musikfestivals in Lübeck spielte er die Fantasie für Chor und Orchester op.80 von L. van Beethoven und in Freiburg zeichnete er sich durch eine gefeierte Interpretation von
Tschaikowskis Klavierkonzert Nr 1 aus. 2020 gewann eine Einspielung einiger Studien von Godowsky über die Etüden von Chopin einen Preis bei der Stiftung Klangspektrum Baden-Württemberg. 2022 eröffnete er die Spielzeit des Orchesters UniMi in Mailand mit Mozarts Klavierkonzert
Kv 488 unter der Leitung von S.Rolli. In Deutschland tritt er sowohl als Solist (Kammermusiksaal der Kongreßhalle Heidelberg, Brigitte Feldmann-Saal Konservatorium
Schwerin Kammermusiksaal Musikhochschule Köln, Lübeck, Freiburg, Villa Eschenburg Lübeck, Gesellschaft der Musikfreunde Bremen, Mendelssohn Institut Berlin), als auch in Kammermusikbesetzungen regelmäßig bei verschiedenen Konzertveranstaltungen auf. So zum
beispiel spielte er beim Miaotu Music Festival 2025 in Anning einen Klavierabend sowie Kammermusikkonzerte in verschiedenen Besetzungen. Kammermusikalische
Zusammenarbeiten erfolgten im Streicher- wie im Bläserbereich, u. a. mit Prof. Mario Caroli (Flöte), Prof. Diego Chenna (Fagott) und Prof. Jaime Gonzalez (Oboe). Rundfunkaufnahmen erfolgten in mehreren Ländern (Antena 2 Portugal, Radio 3 und Radio Classica Italien und NDR Podium der Jungen Hamburg und Kiel-Deutschland). Zurzeit unterrichtet er Klavier am Tiroler
Landeskonservatorium Innsbruck und als Lehrbeauftragter an der Hochschule für MusikFreibur


Freitag 6.März 2026 20.15
„Die rosa Gefahr“, ein musikalisches Theaterstück


Die Mimusen (Gesang, Klavier & Schauspiel)
Denise Seyhan, Gesang
Henrietta Teipel, Schauspiel
Philip Dahlem, Klavier


Komponistinnen? Gibt’s die überhaupt? Oh ja, und wie!
Kreativ, tragisch, inspirierend, dramatisch, kraftvoll, sprühend, herzergreifend und auch mal traurig. Alles was „männliche“ Kompositionen auszeichnet gibt es auch bei ihnen. Denn, um es mit Cécil Chaminade zu sagen: „Es gibt kein Geschlecht in der Musik“. Aufgrund der jahrhundertelang währenden Meinung, Frauen seien nur dazu da, um den Haushalt zu schmeißen, Kinder zu gebären und großzuziehen, blieben ihre Kompositionen im Verborgenen. Bis jetzt.
Mit der „Rosa Gefahr“ reißen die Mimusen den Schleier herunter und porträtieren in lustvollem Spiel und mitreißender Musik Leben und Werk von sechs faszinierenden Frauenpersönlichkeiten um die Jahrhundertwende. Es darf mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint werden.

Hier ist der Link zum Trailer:
https://wwVw.youtube.com/watch?v=rXyhmYC-HPU

Im Übrigen heißt „Die rosa Gefahr“ deshalb so, weil unsere Protagonistin Lili Boulanger, 19 Jährig, 1913 den begehrten Kompositionspreis „Prix de Rome“ gewann und von der Zeitschrift „Musica“ ob ihres Geschlechts als „rosa Gefahr“ betitelt wurde.